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Ob man Liebe mit Hunger verwechseln kann? o.o
1.11.12 21:04


Happy Halloween, nachträglich <3

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1.11.12 21:19


Nimm dir das Leben

& halt es fest!

3.11.12 20:48


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3.11.12 21:09


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3.11.12 21:39


"Er...sieht aus wie ein Engel. Wenn er jetzt springen würde, würde es mich nicht wundern, wenn er fliegt..."
4.11.12 20:27


Ich bin bedrückt & motivationslos. Keine Ahnung, woran's liegt. Aber es nervt. Es gibt Momente, da bin ich abgrundtief verwirrt von mir selbt. Dann will ich nur noch aus meinem Körper raus. Dann will ich von all den Gedanken weg.

Sie wollte fliegen! Die Flügel spreizen, frei sein & geh'n!
Über die Wolken gleiten, endlich diesen scheiß nicht mehr seh'n!
Sie wollte fliegen! In die wunderschöne Welt nach dort oben,
doch sie kann es nicht, denn irgendetwas hält sie am Boden
!

Ja. Ich vermi
sse sie. Bzw, alte Zeiten mit ihr. Doch je mehr ich über sie nachdenke, desto mehr hab ich das Bedürfnis sie anzuschreien. Sie denkt, sie kann alles mit Menschen machen. Sie nutzt sie gnadenlos aus. Aber denkt von den Meisten nur das Schlechte.
Sie sollte auf
passen. 4 Leute, denen sie sehr nahe stand, können sie nicht mehr leiden oder wollen sie schlagen. Wie kann eine so kleine Person so viel Scheiße machen?
Sie verletzt mehr, als das sie hei
lt. Sie kann sich sowas nicht leisten.
& ich verstehe verdammt nochmal nicht, wie sie es schafft, trotzdem alle rumzukriegen .__. ...
Nach meiner Vermutung versucht sie ernsthaft nochmal mich anzusprechen und so. Sollte sie es ernsthaft wagen, mich auch nur nach einer neuen Chance zu fragen...

5.11.12 21:09


Diese Wut... Auf Mia... Wenn sie mich ansprechen sollte. Einen wunden Punkt treffen würde. Ich werde sie zusammenschreien .__.

ich glaube, ich bin einfach noch nicht bereit dazu, zu lieben. Also, so Liebesliebe, nicht Freundesliebe xD
Ich kann es im Moment einfach nicht. Ich werde es wohl in dem Moment können, in dem ein Junge vor mir steht (oder Mädchen) & ich denke: Wow. Ja. So fühlt sich das also an.
Wobei es mich wirklich interessieren würde, wie sich ein Kuss anfühlt. Ich schreibe so oft darüber. So verdammt oft. Doch im Prinzip hab ich keine Ahnung. Vielleicht schreibe ich Lügen oder übertreibe oder vielleicht treffe ich ins Schwarze. Doch ich warte noch auf den Moment, indem ich rausfinde, wie es ist.

6.11.12 20:19


Lindsey Starling - Phantom of the Opera <3

6.11.12 20:29


Engel leiden - Daniel & Gabriel

Dieser Blick, der ihn sein Leben lang schon verfolgte.
Diese Augen, die so tief und unberechenbar wie ein schwarzes, endloses Meer schienen.
Er wandte sich ab. Er gab es auf, in den Gesichtszügen seines Bruders lesen zu wollen.
Niemand schaffte es, die harte, steinerne Maske zu zerstören, die er seit Jahren aufrecht erhielt.
Daniel, sein Bruder mit der vereisten Fassade und er selbst, Gabriel.
Seine Flügel zuckten kurz. Daniels „Herz“ sah dunkler aus als sonst. Gabriel wusste genau, dass das nichts Gutes verhieß.
Und er wusste, dass den Anderen das schmerzlich bewusst war. Daniel war das, was Menschen als „schwarzes Schaf“ bezeichnen würden. Er war verschlossen, düster, still. Er übernahm selten Stellung zu etwas und wenn doch, dann wurde er nicht ernst genommen. Das alles wäre auch kein Grund zur Sorge. Doch seine „Aura“ verdüsterte sich mit jedem Tag, der verstrich. Auch seine Flügel waren längst nicht mehr so rein, wie sie es zu Beginn seines Lebens waren.
Wie lange ging das schon so? Kannte er ihn überhaupt anders? Er war ein Mysterium, er war verschlossen und niemand sah ihm wirklich an, wie zerbrochen er innerlich war.
Daniel musste seinen Blick gespürt haben. Er schaute auf und erwiderte ihn mit seiner üblichen unergründlichen Miene. Gabriel fragte sich erneut, was wohl gerade in seinem Bruder vorgehen mag.
Er schaute weg und Daniel widmete sich wieder seinem Buch.

Daniel saß alleine in seinem Zimmer. Er starrte in den Spiegel und eine Kreatur starrte zurück. Er wusste, dass den anderen nicht entging, wie er immer mehr verfiel. Doch warum half ihm niemand?
Keiner verstand ihn. Er war kein kaltes, gefühlsloses Monster.
Hinter der Mauer, die er sich geschaffen hat, tobte ein dauernder Sturm aus Eifersucht, Wut, Hass und Trauer.
Er war unwichtig. Er wusste, dass er in dieser Familie geduldet wurde, nicht erwünscht. Deswegen zog er sich immer mehr zurück. Und niemand machte sich die Mühe ihn wieder ins Leben zu holen.
Er schaute sein „Herz“ an. Der Stein, der seine Aura ausstrahlt. In ihm wirbelt sein Leben. Und dieses „Herz“, das jeder Engel zu seiner Geburt bekommt, verriet ihn. Wie die dunkle Einsamkeit an ihm nagte. Er würde es am Liebsten von sich nehmen, wegschmeißen, vergessen. Doch dann würde er sterben. Alles, was er wollte, war eine Chance. Doch die hatte er nie bekommen. Niemand liebte ihn.
Gabriel wurde geliebt. Und auch seine Schwester, die das reinste „Herz“ von allen besaß. Sie bekamen alles und er bekam das Nichts, das übrig blieb. Er fasste einen Entschluss.

Den ganzen nächsten Tag verbrachte Daniel in seinem Zimmer und dachte über sein Vorhaben nach.Es war nicht richtig, das war ihm durchaus klar. Andererseits fiel ihm keine Alternative ein. Es war die einzige Möglichkeit, die er sah, Anerkennung und Liebe zu bekommen.
Gabriel fragte sich, wo sein Bruder blieb. Zum Essen war er nicht erschienen und auch an den „Rand“ war er nicht mitgekommen, von wo aus sie die Menschen beobachteten, um hier und dort mal einzugreifen. Er sorgte sich um ihn. Was tat er wohl die ganze Zeit?
Gedankenverloren schlich er durch die Flure. Er wollte Daniel helfen, doch er hatte Angst, ihm zu nahe zu treten. Er bog um die Ecke und sah, wie dieser gerade den Flur entlang tappte. Es war eigentlich nichts Sonderbares daran, hätte er dabei nicht solch eine schuldbewusste Haltung. Gabriel entschloss sich seinem Bruder zu folgen und ging in leisen, schnellen Schritten hinter ihm her und hielt die Flügel dicht an seinem Körper. Als er das Gemach ihrer kleinen Schwester huschte, stockte er. Daniel mied sie normalerweise. Weshalb also ging er zu ihr?
Eine dunkle Vorahnung beschlich ihn und er horchte an der Tür. Die gedämpfte Stimme seines Bruders drang leise zu ihm durch. Ihm wurde bewusst, wie lang er diese Stimme nicht mehr gehört hat. Sie klang, als würde er ein Zittern unterdrücken.

Nun stand er vor ihr. Eine kleine Kerze brannte. Ansonsten war es dunkel. Serena hatte ihre ohnehin schon großen Augen weit aufgerissen und musterte ihn, wie einen Fremden. Sie waren blau wie der Himmel, genau wie Gabriels. Nur seine eigenen waren dunkelgrün... Er konzentrierte sich wieder. Er ging vor ihr in die Hocke und lächelte sie leicht an. „Hey Kleines“, flüsterte er. „Hallo“, sagte sie leise mit ihrer hohen, dünnen Stimme. „Was machst du hier, Bruder? Ich sehe dich so selten...“
Er schaute sie an. Mit ihrem zarten Alter war sie der reinste Engel in der Himmelsresidenz, während Daniel sich für verdorben hielt. Doch das wollte er ändern. „Es tut mir leid, dass ich nicht für dich da sein konnte. Aber bitte hör mir jetzt zu.“ Nervös fuhr er mit der Zunge über seine Lippen. „Ich habe von dir geträumt“, fing er an, „und ich habe gesehen, wie man dir deine Kette weggenommen hat.“ Er nickte zu ihrem „Herz“ und fuhr fort: „Und ich weiß, dass es wahr werden wird. Deshalb... gib mir deine Kette, ich werde auf sie aufpassen, bis wir sicher sein können, dass es nicht passiert.“ Sie zögerte. Sie glaubte ihm nicht, dass sah er ihr an. „...Aber Mama und Papa sagen, dass man stirbt, wenn man sie abnimmt.“ Wieder fixierte sie ihn mit ihrem stechenden Blick. „Sie irren sich. Man stirbt erst, wenn der Stein zerspringt. Und das wird der böse Mann aus meinem Traum tun.“, sprach er eindringlich. In ihrem Gesicht spiegelte sich Angst, ein so menschliches Gefühl, dass aber auch den Engeln nicht vorenthalten war. Sie griff zögernd nach ihrem „Herz“. Sie war tatsächlich im Inbegriff es abzunehmen.

Gabriel hatte alles gehört. Daniels Worte waren gelogen und das wusste er auch. Er wollte an Serenas „Herz“ heran. Natürlich warf es Fragen auf, aber bevor er sich erlauben konnte, sich diese zu stellen, riss er die Tür auf. Er schaute auf das Bild, dass sich ihm bot, Daniel, der zitterte und dem der Schreck über sein Erscheinen deutlich ins Gesicht geschrieben war. Serena, die angsterfüllt mit ihren zarten, kleinen Händen ihre Kette umklammerte. Er schaute wieder zu seinem Bruder, der seine entgleiste Mimik wieder einigermaßen unter Kontrolle hatte, doch das Zittern war schlimmer geworden, trotz seiner geballten Fäuste. „Warum tust du das?“, hörte Gabriel sich fragen. Etwas in Daniels Gesicht zuckte. Auf einmal wirkte er unendlich traurig. Man konnte förmlich sehen, wie seine Maske in tausend Einzelteile zersprang. Sein leidender Blick traf Gabriel.

Er merkte, wie er die Kontrolle verlor. Alles geriet aus den Fugen. Seine beherrschte Distanz löste sich auf und was blieb war diese dumpfe Verzweiflung. „Warum, fragst du? Ich will...endlich... respektiert werden... Ich möchte zu dieser Familie gehören... Ich habe das Gefühl, als wäre ich nicht würdig ein Engel zu sein! Ich möchte kein Mitgefühl. Ich möchte nicht mehr einsam sein. Ich will geliebt werden. Ich will eine Chance, zu zeigen wer ich bin! Ich will mir beweisen, dass ich es wert bin!“, sprudelte es aus ihm heraus. Mit jedem Wort klang er verletzter und er merkte, wie sein „Herz“ mit jedem Atemzug dunkler wurde. Er hatte das Gefühl als würde er zerspringen. Er hatte eine Chance gehabt und Gabriel, sein Bruder, der Vorzeige-Engel hat alles zunichte gemacht. Ein schwarzes Loch war in ihm. Alles wurde darin eingesogen, seine letzten Hoffnungen, sein Lebenswille alles. Er spürte, wie heiße Tränen über sein Gesicht liefen, es fühlte sich an, als würde Blut aus seinen Augen rinnen. Und bevor Gabriel noch irgendetwas tun konnte, riss sein Bruder sich seine Kette vom Hals. Er verfluchte alles und jeden. Er hielt sein „Herz“ in der Hand. Er spürte bereits, wie sein Leben ihn verließ. Doch es war ihm zu langsam. Mit letzter Kraft und einem verbitterten Schrei schleuderte er es zu Boden und in dem Moment, indem der Lebensstein zersplitterte, wurde es um ihn herum schwarz.

Gabriel lauschte den Worten seines Bruders in stillem Mitleid. Er hatte gewusst, dass es Daniel schlecht ging, aber er hatte keine Ahnung gehabt, wie kaputt er war. Mit seiner ganzen Einfühlsamkeit, war ihm etwas derart Offensichtliches einfach entgangen.Und er bemerkte zu spät, was Daniel vorhatte. Er konnte ihn nicht mehr aufhalten. Und Daniel starb. Gabriel konnte nichts mehr tun. Doch er machte sich Vorwürfe. Er war sich nie im Klaren darüber gewesen, was sein Bruder ihm bedeutete. Jetzt war es, als hätte man ihm einen Teil seiner selbst entzogen. Er fühlte sich schuldig, weil er gestorben ist. Alles was er noch tun konnte, war die kleine Serena zu trösten, die über diesen Verlust trauerte. Und auch die ganze Familie mit ihnen. Sie hätten ihm gerne eine Chance gegeben. Aber im Nachhinein kann man sich immer entschuldigen.

9.11.12 19:38


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